Tag 4: Ein großes Gähnen

Heute war nix. Ich stand mit größter Schlappheit in den Knochen auf und legte mich gleich nachdem Dr. Schmotzen im Kindergarten verstaut war wieder ins Bett. Und dort dann hab ich zwei Tom Cruise-Filme geschaut und mittags nichtmal was neues gekocht. Das hat mich alles ganz unzufrieden gemacht. Dit war kein so guter Tag. Der Mann sagt, sowas muss es auch mal geben, das ist schon ok.
Morgen kommt Besuch, da wird gebacken. Außerdem bringt der Postbote vermutlich meine erste Investition als westdeutsche Hausfrau der 80er Jahre. Darauf bin ich sehr gespannt.

8 Replies to “Tag 4: Ein großes Gähnen”

  1. Hihi. 😀 Wir westdeutschen Hausfrauen, wir. Das bin ich jetzt aber doppelt neugierig. Zum einen darauf, was der Postbote wohl bringt. Zum anderen, um welche beiden Tom Cruise Filme es sich wohl gehandelt haben mag?

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    1. Oje, es waren beliebige, auf Netflix verfügbare Filme. Mission Impossible III und Krieg der Welten. Krieg der Welten aber nur die erste Hälfte und das glückliche Ende, den Rest musste ich überspringen, ich kann selbst beim Popcorn-Hollywood nicht ertragen, wenn es um Flucht und Verfolgung geht. Seit Dr. Schmotzen auf der Welt ist, kann ich Filme wie Die Straße oder Der Pianist nicht mehr schauen, die ziehen mir den Stecker.
      Ja, der Postbote war da. Das Gebrachte lädt grad seinen Akku auf und kommt vermutlich morgen zum Einsatz.

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  2. Ohoh! Etwas Gebrachtes mit Akku! Wie spannend. Hab ich in Folgeartikeln überlesen, was es ist?

    Was Die Straße angeht: Meine schlimmste Literaturerfahrung ever. Hab mich durch Hörbuch. Mir gings wochenlang richtig schlecht deswegen. Das muss man erstmal hinbekommen, nur mit Worten. War das schlimm!

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    1. Über Die Straße sprachen wir bereits, erinnre ich mich grad.

      Ich hatte schon befürchtet, dass du beim Gadget nicht lockerlässt. Nach gründlicher Prüfung meiner letzten verbliebenen Coolnessreste bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich leider nicht ins Internet schreiben kann, um welches akkubetriebene Gerät es sich handelt. Mein zwanzigjähriges Ich spricht bereits nicht mehr mit mir, seit der Postbote es brachte.
      Ich werde dir allerdings persönlich berichten, das nächste Mal, wenn wir uns sehen.

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  3. Ich muss lachen! Jetzt bin ich aber nochmehr gespannt, was das wohl sein könnte und freue ich gleich doppelt auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen!

    Mein zwanzigjähriges Ich spricht ja schon nicht mehr mit mir, seit ich einen Arbeitsvertrag bei Axel Springer unterschrob, aber lass mal überlegen, was könnt wohl so unkuhl sein …

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  4. Wir sollten beide unseren zwanzigjährigen Ichs zugestehen, dass sie völlig zurecht nicht mehr mit uns reden.

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  5. Andererseits: Hab gestern auch mal wieder einen Tom Cruise Film gesehen, nämlich Top Gun. Dass ich das mit 40 noch mache, wäre sicher fein für mein zwanzigjähriges Ich, Überhaupt: Ein eigenes Büro haben und bei der Arbeit Top Gun schauen, das wäre für mein zwanzigjähriges Ich auch schon voll oke, he. Von dem sündhaftteuren Lego-Star-Wars-Raumschiff, das hier Montag zusammengebaut werden wird, mal ganz zu schweigen.

    Auch wenn Du latürnich Recht damit hast, dass unsere zwanzigjährigen Ichs Recht damit haben, nicht mehr mit uns zu sprechen … es könnte schlimmer sein.

    Vermutlich wird es noch schlimmer werden.

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    1. Ogott ja, vielleicht werden unsere dreißig- bzw. vierzigjährigen Ichs schon nicht mehr mit unseren vierzig- bzw. fünfzigjährigen Ichs sprechen. Shit, darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht. Ist in meinem Fall durchaus realistisch. Monsieur LeGimpsi meint eh immer, ich werde im hohen Alter sicher unausstehlich sein.

      Bei euch herrschen lustige Arbeitsbedingungen, ich glaube, du bist ein lustiger Chef.

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