Beim Kochen sind wir Partner

Dr. Schmotzen und ich verbringen neuerdings viel Zeit zusammen beim Kochen. Das finde ich gut, denn Kochen finde ich gut. Beim Kochen sind wir Partner.
Ich sage: Dr. Schmotzen, ich fang mal an zu kochen, heute gibt es Lasagne.
Und schon schiebt sie einen Stuhl an die Küchenzeile (nicht ohne darauf hinzuweisen, um wessen Stuhl es sich handelt [papa tuhl]), stellt sich drauf, schaut zu, wie ich alles Mögliche in kleine Teile zerlege, probiert hier mal eine Zwiebel, dort eine Paprika, eine Möhre, ein Stück Käse, ist interessiert am Innern einer Zucchini, mag es, wenn es zischt und dampft, schmeckt zuverlässig ab, freut sich, wenn ich ihr einen Pinsel gebe und sie der Auflaufform einen Ölfilm überziehen darf, ist ein Experte in der korrekten Schichtung einer Lasagne und ein Kenner der Materie, wenn es um das Verteilen von geriebenem Käse geht.
Ja, beim Kochen verstehen wir uns richtig gut. Beim Spülen noch nicht so.

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