and hit it

Die letzten Wochen haben gezeigt, alles was ich brauche, ist eine Yogamatte und zwei kleine Hanteln. Sobald Spartacus gegen halb acht eingepennt ist und sich in der ersten Phase ihres Nachtschlafs befindet, die so tief ist, dass sie für etwa eine Dreiviertelstunde Lautstärken einer Düsenflugzeughauptverkehrszone toleriert, ziehe ich mir andere Klamotten an, rolle die Matte aus, lege die Hanteln parat und mache Sport. Wirklich anstrengenden Kram. Kraft und Cardio und Bauchmuskeln im Wechseln, das dauert knapp eine halbe Stunde und danach bin ich völlig am Ende. Eigentlich auch schon zwischendurch immer mal wieder, aber darum gehts ja. Da muss man dann durchhalten, ist ja auch gleich vorbei. Aus dem Fernseher sagt eine strenge Amerikanerin, was zu tun ist und ich mach das dann. Alle paar Tage ändert sich das Programm etwas zum schlechten und dann muss man sich an neue Übungen gewöhnen. Das erste Mal ist immer extrem anstrengend, einmal lag ich den ganzen Abend danach auf dem Boden, weil mein Kreislauf es nur dort aushielt. Aber schon beim nächsten Training hat sich der Körper auf die höhere Schwierigkeit eingestellt und macht einfach.
Es ist alles etwas fester geworden, der puddingartige Zustand ist weg, ich werde jeden Tag ähh stärker. Ich habe keine Rückenschmerzen mehr und das rechte Knie ist auch wieder gut. Natürlich macht es mehr Spaß, auf Volleybälle zu schlagen, aber das geht mit dem kleinen Kind und seiner abendlichen Mutteranhänglichkeit einfach nicht. Es klappt aber auch zu Hause ganz gut, hätt ich nicht gedacht.

6 Replies to “and hit it”

  1. Ach ja, die gute Jillian 😀

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    1. ich mag die wirklich! obwohl sie manchmal lookistischen quatsch redet.

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    1. hmm, grob so ähnlich würd ich sagen. atmen muss man jedenfalls auch.

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  2. Nee. Das ist richtiger Sport. Dagegen ist Edyta-Yoga zum Ausruhen!

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    1. Ich vermute, alles, was diese Dame an Bewegungsabläufen ins Internet stellt, ist sehr, sehr anstrengend.

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