letzter zwölfter

Was war das für ein Jahr?
Der Plan:
> nicht kaffeesüchtig werden: Ja. Durchschnittliche vier Milchkaffee in sieben Tagen sind in Ordnung.
> Facebook verlassen: Einigermaßen ja. Bin gleich im Januar ausgestiegen. Habe mir dann einen Fakeaccount zugelegt, damit ich mit genau fünf Leuten in Kontakt bleibe und nutze seither ausschließlich Messenger. Ist suboptimal und durchaus bekloppt, aber den ganzen Timelinequatsch bin ich wenigstens los. Zeit auf Facebook zu verbringen, fehlt überhaupt nicht.
> unbefristeten Arbeitsvertrag abstauben: Ja.
> The Wire schauen: Ja. Großartig! Freu mich auf die nächste Runde in ein paar Jahren, most def.
> ein bis zwei bislang geheime Sachen machen: Nein. Die, die ich musste, tat ich nicht, die, die ich wollte, hätte um ein Haar geklappt, wurde aber auf zweitausendvierzehn verschoben, siehe unten.

Processed with VSCOcam with se1 presetUnd sonst: Viel geredet, viel gegrübelt, viel verhandelt, untergehakt, führen lassen, runter von der Autobahn, Steine kloppen. Anstrengend wars, anstrengend ists, anstrengend wirds.
Trotzdem auch was geschafft, Beton gegossen, das tragen könnte. Richtig was geschafft, eigentlich. Fünfjahresplan so gut wie beendet und die Anschlussplanung ganz neu aufgestellt. Und, hat ja auch niemand behauptet, dass es leicht wird.

Zweitausendvierzehn:
> Ich möchte mehr rumhopsen, mehr spielen, mehr auf neue Wegesränder schauen, mehr mit Freunden machen. Mehr Meer sehen. Mehr Leichtigkeit. Verdammte Scheiße, die muss wieder rangekarrt werden, ohne Leichtigkeit machts keinen Spaß.
> Ich werd dreißig. In einer Schublade liegt ein Brief. Den hab ich mir mit fünfzehn geschrieben, damit ich ihn öffne, wenn ich dreißig bin und schaue, was ich mit fünfzehn wollte, was mit dreißig ist. Ich glaube, ich werde diesen Brief lesen und einmal kurz sehr laut lachen. Vielleicht schreib ich dann einen für den Tag, an dem ich sechzig bin.
> Ich werde jeden Umschlag, von dem ich weiß, da steckt ne Rechnung drin, sofort aufmachen. Öffnen, begleichen, ablegen. Klappt im Büro doch auch. Jeden Euro Mahngebühr spende ich am Ende des Jahres dem Verein prokrastinierender Bescheuerter. So.
> Ich will mehr spazieren gehen an schönen Orten, die in Wäldern liegen.
> Ich ergebe mich und spiele mit Monsieur LeGimspi hin und wieder mal was digitales. Außer das Wetter ist gut.
> Ich konzentriere mich auf genau eine geheime Sache und hoffe auf Abwicklung asap.
> Ich mache dem Kind große Wasserbehälter zugänglich. Es soll sich daran gewöhnen und bereit sein, schwimmen zu lernen.

One Reply to “letzter zwölfter”

  1. […] war das für ein Jahr? Der Plan: > mehr rumhopsen, mehr spielen, mehr auf neue Wegesränder schauen, mehr mit Freunden machen. Mehr […]

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