Wir bekommen Übernachtungsbesuch. Die Dusche hat gute Chancen, geputzt zu werden.

5 Replies to “”

  1. Absender unbekannt verzogen 15. September 2012 at 14:27

    Jogi lacht…
    Vielleicht sollten wir überhaupt mal wieder Besuch empfangen. Unabhängig ob über nacht oder tagsüber. Die Wohnung würde sich freuen.

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  2. Ob das jemals aufhört, dieses “nicht repräsentativ, nicht repräsentativ, nicht repräsentativ, kurz repräsentativ, nicht repräsentativ” und sich endlich ein Standard einstellt, der belastbar ist mit unerwartetem Besuch? Hat das was mit alt werden zu tun?

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  3. Zwischen “nicht repräsentativ” und “repräsentativ” unterscheiden halte ich für die falsche Kategorie. Seit meine Tante beim Anblick meiner ersten Wohnung sagte “Ach ja. Das sieht doch nicht unordentlich aus. Das sieht ‘bewohnt’ aus.” sind ich und die von mir bewohnte Wohnung meistens in einem Zen-Zustand gegenseitiger Akzeptanz. Die viel spannendere Kategorie ist also, ob man sich selber darin wohl fühlt … wenn das so ist, dann fühlen sich – meiner bescheidenen Erfahrung nach – die Gäste von ganz alleine wohl.

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  4. Ich hab gewusst, dass Du da versöhnlich denkst. Du hast ja auch recht, antiseptischer Wohnzustand im Besuchsfall schafft ja eher Distanz, weil man dem Gast zeigt, dass man ihn ganz offensichtlich an den Normalzustand nicht ranlässt. Hat ja auch was von Vertrautheit und Offenheit, jemanden am eigenen Leben mitmachen zu lassen. Geht mit Dreijährigen im Gepäck eh nicht anders, irgendwo liegt immer was von denen rum.
    Unsere Wohnung hat allerdings ein paar strategische Punkte, an denen die Schnittmenge zwischen “is halt bewohnt” und “Saustall” gefährlich klein ist. Weil wir unsere Küche, um einen Raum mehr zu bekommen, ins Wohnzimmer verlegt haben, strahlt ein Stapel schmutziger Töpfe auf den ganzen Raum ab, der dadurch mindestens an drei Maßeinheiten Grundordentlichkeit verliert. Mich störts im Alltag nicht besonders, Gästen gegenüber finde ich einen Blick auf offensichtlichen Schmutz aber schon unhöflich. Solche Sachen.

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  5. Fair enough! Bei sichbaren Mengen ungespülten Geschirrs fühle ich mich in meiner eigenen Wohnung ja auch unwohl. Was nicht heißt, dass ich dieses Unwohlsein nicht mal einen oder zwei Tage aushalte, hehe. Was vermutlich der Grund ist, warum eine Spülmaschine ganz oben auf der Umzugseinkaufliste steht. Der eigene Vorteil davon ist nämlich gar nicht, dass sie spült, sondern dass man das dreckige Geschirr darin nicht sieht …

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