Der illustrierte Tag XII

Der Geburtstag ist vorbei und hat Dr. Schmotzen ganz geschenkesatt gemacht. Wenn Du bislang ein Einzelkind und dazu auch noch ein doppeltes Einzelenkelkind bist, dann kann es passieren, dass es Tage gibt, an denen ein … Weiterlesen →

Ich bin bereit.

»tratz mich!«

Des Kindes Bronchien sind krank. Es verbringt den fünften Tag in Folge im Bett und weil ich Teil der Solidargemeinschaft bin: ich auch. Kranksein bedeutet in der aktuellen Causa schlechte Laune bei vollem Bewusstsein. Wir … Weiterlesen →

Machense mit! Schenkense.

Beklebe einen Schuhkarton mit buntem Papier. Mache ein Kreuzzeichen an geeigneter Stelle. Variiere Spielzeug, Süßigkeit, Zahnpasta und ein Bild von Dir, vernachlässige Batteriebedüftiges, Spirituelles, Automatikwaffen. Richte die Dinge optisch ansprechend in den beklebten dreißig mal … Weiterlesen →

Hanneteich

Frau Plebs und ich haben eine nostalgische Zeit auf dem Parkplatz

Ich wuchte die Wasserkiste in den Kofferraum, schaue auf und blicke in das Mondgesicht von Frau Plebs. In dieser Sekunde verbindet uns beide derselbe Flashback: Eine Zweitklässlerin lässt sich einen Termin bei der Rektorin ihrer … Weiterlesen →

Inventur

Früher sagte meine Mutter am Ende eines Telefonats: »Grüß mir Deinen Mann und Deine Tochter.« Und ich sagte: »Danke. Du auch.« Dann sagte meine Mutter: »Grüß mir Deinen Mann und Deine Tochter.« Und ich sagte: … Weiterlesen →

mal drüber reden

Versehrte Körper, zeremonielle Ganzheitslebenskooperationsveranstaltungen, physische ohne emotionale Zuwendung mit Therapieansatz, weihnachtliche intrakontinentale Landfluchtpläne, Kaltakquisetelefonatvorbehalte, Fernliebeparadoxien, Kommerzgeschenkeembargos, Rollenautoritätsstärkungsstrategien, Jugendzimmernostalgie, Rundfunkempfangsgerätberatungsinkompetenzen, Schrebergärtenzweitwohnsitze, Siebzehnuhrdeißiggrenzeinhaltungsproblematiken und ein indoor Hundekampf. Bedankt für den schönen Schnack.

Meine Tochter, die Hedonistin

Nachdem sie auf der Herbstkirmes mit dem pinken Oldtimer, dem Feuerwehrauto und einem römischen Streitwagen gleichmütig im Kreis gefahren war, eine halbe Portion Pommes und ein Dutzend gebrannter Mandeln gegessen hatte, sagte sie: »tönnen wir … Weiterlesen →

Sie ist in ihrer Ästhetik autonom

Bald hat Dr. Schmotzen Geburtstag und dann ist sie nicht mehr zwei. Sie zeigt eine komplizierte Choreographie mit ihrer Hand und ich merke, dass auch die Zehen sich dabei abspreizen. Wenn ich frage »Dr. Schmotzen, … Weiterlesen →