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	<description>Ein weiterer WordPress-Blog</description>
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		<title>klippklapp</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 08:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fzerozero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0245-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0245" title="IMG_0245" /></p>»es klappert die mühle am rauschenden bach. klippklapp.« Die stimmlosen velaren Plosive sind im Anmarsch. Momentan vorherrschen sie nur bei einer einzelnen Lautkombination, aber der Anfang ist gemacht. »Dr. Schmotzen, sag mal >klippklappKlasseKlempnerKuchen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0245-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0245" title="IMG_0245" /></p><p>»es klappert die mühle am rauschenden bach. klippklapp.«<br />
Die stimmlosen velaren Plosive sind im Anmarsch. Momentan vorherrschen sie nur bei einer einzelnen Lautkombination, aber der Anfang ist gemacht.<br />
»Dr. Schmotzen, sag mal >klippklapp<.«<br />
»klippklapp«<br />
»Sag mal >Klasse<.«<br />
»klasse«<br />
»Sag mal >Klempner<.«<br />
»klempner«<br />
»Sag mal >Kuchen<.«<br />
»tuchen«</p>
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		<title>Montag bis Donnerstag</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 20:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fzerozero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0062-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0062" title="IMG_0062" /></p>Seit ich bis in den Nachmittag hinein arbeite und gegen halb vier zu Hause ankomme, hat sich mein Gefüge verschoben. Ich muss das erst lernen. Dieses tägliche fünfundsiebzigminütige Plus an Mehraufwand beschert mir einen latenten Zeitumstellungsschwindel. Ich mache während ich im Büro bin keine Pause. Das hat zeitgeizende Gründe. Ich esse eine Stulle während ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0062-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0062" title="IMG_0062" /></p><p>Seit ich bis in den Nachmittag hinein arbeite und gegen halb vier zu Hause ankomme, hat sich mein Gefüge verschoben. Ich muss das erst lernen. Dieses tägliche fünfundsiebzigminütige Plus an Mehraufwand beschert mir einen latenten Zeitumstellungsschwindel. Ich mache während ich im Büro bin keine Pause. Das hat zeitgeizende Gründe. Ich esse eine Stulle während ich einhändig Exceltabellen ausfülle. Ein Tag mit Excel ist das schlimmste, was mir passieren kann. Excel macht mich fertig. Sehr, ich habe mir geschworen, es niemals so gut zu beherrschen, dass ich den mattesten Glanz seiner Schönheit erkennen könnte. Excel und ich: nicht. Die Kollegen verabreden sich für die Mittagspause. Sie essen in der Kantine, deren Koch ein Michelinstern besitzt oder drüben im Möbelhaus, das am Schnitzeltag die besten Umsätze nicht mit Sofas macht. Von oben kommt ein Redakteur und sammelt die Grafikerinnen ein. Hintereinanderher gehen sie raus aus dem Gebäude und rein in die Stadt, rein ins Bistro und ran an den Dönerstand. In meinem Großraumbüro kehrt für die Dauer einer Pausenschnittmenge Ruhe ein. Ich habe dann Platz für mich allein. Ich mag das sehr gern und ich freue mich, sobald die ersten wieder zurückkehren und sich beschweren über zu kleine Portionen an Sättigungsbeilage des Sternekochs. Manche bringen Mandarinenschmandkuchen mit oder Eis für sich selbst. Früher war das der Zeitpunkt, an dem ich nach Hause gefahren bin. Ich habe die zweite Hälfte des Arbeitstages nicht mitbekommen. Jetzt schwimme ich mit ihnen noch in den Nachmittag hinein. Ich merke, ob die Tage der anderen gut sind oder schlecht. Ich bin dabei, wenn nervige Kundentermine zu Ende gehen. Ich habe das kleine gegen das mittlere Stimmungsbild eingetauscht. Wenn ich fahre, stehen die meisten am Rand ihres Nachmittagstiefs. Ein paar Mütter würden jetzt über die Ladentheke gehen, wenn sie gegen den Schluss meiner Geschäftszeiten eingetauscht werden könnten. Halbe Stelle, halbe Kohle. Wenn ich nach Hause komme, koche ich. Um viertel nach vier esse ich zu Mittag. Wenn ich um viertel nach vier zu Mittag esse, ist das meistens auch mein Abendbrot. Fünf Minuten später ist es acht Uhr. Dr. Schmotzen liegt im Bett und ich bin zeitgeizig. Ich schenke dem Schlaf keine überflüssige Minute. Ich lese und bin mit Monsieur LeGimpsi und reibe mir die Augen und nur noch fünf Minuten, so früh will ich noch nicht schlafen, ich bin doch eben erst heimgekommen. Und am Morgen stehe ich eine dreiviertelstundelang auf und mein erster Gedanke: Heute gehe ich um sieben ins Bett und für den Rest der Woche nehme ich mir Urlaub. Dann steig ich mit Dr. Schmotzen ins Auto und wir grüßen die Kühe auf Englisch guten Morgen, die Kindergärtnerinnen sind bestens gelaunt, ich komme ins Büro und wir gehen alle gemeinsam Kaffee holen und ich trinke keinen und nehme nur Wasser und die Wassermaschine ist kaputt. Wir machen Witze und ich freue mich auf die Stunden, die vor uns liegen.</p>
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		<title>Yotam und ich</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 17:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fzerozero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0235-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0235" title="IMG_0235" /></p>jetzt auch. Ich warte ja immer bis Trends aufgehört haben, welche zu sein und ins allzeitlich Relevante übergegangen sind, bis ich mich ihnen anschließe. Habe ich mich also kaufentscheidend Yotam Ottolenghis genussvoll vegetarischer Küche zugewandt. Beim ersten Durchblättern mit Dr. Schmotzen hörte ich viel »iiieeh«, »was soll das sein? und das?« und begegnete verständnislosen Blicken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0235-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0235" title="IMG_0235" /></p><p>jetzt auch.<br />
Ich warte ja immer bis Trends aufgehört haben, welche zu sein und ins allzeitlich Relevante übergegangen sind, bis ich mich ihnen anschließe. Habe ich mich also kaufentscheidend Yotam Ottolenghis genussvoll vegetarischer Küche zugewandt.<br />
Beim ersten Durchblättern mit Dr. Schmotzen hörte ich viel »iiieeh«, »was soll das sein? und das?« und begegnete verständnislosen Blicken. Kartoffelpüreeberge mit Fischstäbchenspitzen und Erbsen und Möhren-Flüssen werden bei Herrn Ottolenghi eher vernachlässigt. Er mag marinierte Pilze mit Walnüssen und Tahini-Joghurt.<br />
Wir haben uns dann auf verdächtig nach Reibeplätzchen ausschauende Lauchpuffer geeinigt, deren Zutatenliste ich nicht erwähnte, sondern auf abflugbereite Pusteblumen am Rande des Gartens verwies.</p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9532" rel="attachment wp-att-9532"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0236.jpg" alt="" title="IMG_0236" width="800" height="800" class="alignnone size-full wp-image-9532" /></a></p>
<p>Ich habe dann allein weitergeblättert und noch andere leckere Dinge entdeckt.</p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9533" rel="attachment wp-att-9533"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0239.jpg" alt="" title="IMG_0239" width="800" height="800" class="alignnone size-full wp-image-9533" /></a></p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9534" rel="attachment wp-att-9534"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0240.jpg" alt="" title="IMG_0240" width="800" height="800" class="alignnone size-full wp-image-9534" /></a></p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9535" rel="attachment wp-att-9535"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0241.jpg" alt="" title="IMG_0241" width="800" height="800" class="alignnone size-full wp-image-9535" /></a></p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9536" rel="attachment wp-att-9536"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0242.jpg" alt="" title="IMG_0242" width="800" height="800" class="alignnone size-full wp-image-9536" /></a></p>
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		<title>Tristan kocht</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 12:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fzerozero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_02241-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0224" title="IMG_0224" /></p>Meine Freundin, nennen wir sie Tristan, denn so sollte zu Grundschulzeiten ihr Sohn heißen, meine Freundin Tristan kann kochen. Und sie liebt das Kochen. Sie kocht so gern und gut und für andere, dass es eine Schande ist, darüber nicht Buch zu führen. Von mir aus gern im Netz, da hätte ich auch was davon. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_02241-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0224" title="IMG_0224" /></p><p>Meine Freundin, nennen wir sie Tristan, denn so sollte zu Grundschulzeiten ihr Sohn heißen, meine Freundin Tristan kann kochen. Und sie liebt das Kochen. Sie kocht so gern und gut und für andere, dass es eine Schande ist, darüber nicht Buch zu führen. Von mir aus gern im Netz, da hätte ich auch was davon. Da könnte ich Kulinarisches lernen.</p>
<p>Zack, Foto gemacht, Zutaten aufgelistet, ein paar Kochanweisungen dazu, vielleicht eine autobiographische Einbettung, fertig. Von mir aus kann sie diesen Post als ihren ersten nehmen, ich schreib ihn für sie und schenk ihn ihr:</p>
<p>Header: <strong>Rauke-Melonen Salat</strong><br />
<a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9489" rel="attachment wp-att-9489"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0226.jpg" alt="" title="IMG_0226" width="800" height="800" class="alignnone size-full wp-image-9489" /></a></p>
<p>Ich fahre viel in Deutschland rum, das mache ich beruflich (auch wenn ich keine Fernfahrerin bin). Abends komme ich nach Hause. Nach Hause kommen bedeutet in meinem Fall, vierundsechzig Stufen zu steigen. Manchmal schleppe ich Stühle mit, das ist auch berufsbedingt (auch wenn ich keine Möbelpackerin bin). Am liebsten esse ich abends, darauf freue ich mich den ganzen Tag. Manchmal habe ich aber nach Stunden auf der Autobahn, nach viel Kommunikationsleistung (auch wenn ich keine Dolmetscherin bin) und dem steilen Anstieg zu meiner Wohnungstür, keine Lust auf große Kochshowdowns in meiner Küche. Dann mache ich diesen Salat: </p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9490" rel="attachment wp-att-9490"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0224.jpg" alt="" title="IMG_0224" width="800" height="800" class="alignnone size-full wp-image-9490" /></a></p>
<p>Zutaten:<br />
__ Rauke<br />
__ Wassermelone<br />
__ Feta<br />
__ schwarze Oliven<br />
__ Walnüsse</p>
<p>Dressing:<br />
__ Honig<br />
__ Balsamico<br />
__ Olivenöl</p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9491" rel="attachment wp-att-9491"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0228.jpg" alt="" title="IMG_0228" width="800" height="800" class="alignnone size-full wp-image-9491" /></a></p>
<p>Und esse ihn auf.</p>
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		<title>fünfundsiebzig Minuten</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fzerozero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0105-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0105" title="IMG_0105" /></p>In meinem Arbeitsvertrag steht, dass ich ab Mai fünfundsiebzig Minuten länger pro Tag am fremden Schreibtisch sitzen muss. Das sind fünfundzwanzig Stunden in der Woche, fünf mehr als noch im April. Klingt jetzt nicht nach arbeitsbelastender Steigerung, eher nach rollatorengerechtem Anstieg, fühlt sich nach Tag eins aber nach drei Doppelschichten in sauerstoffarmer, reizüberfluteter Umgebung an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0105-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0105" title="IMG_0105" /></p><p>In meinem Arbeitsvertrag steht, dass ich ab Mai fünfundsiebzig Minuten länger pro Tag am fremden Schreibtisch sitzen muss. Das sind fünfundzwanzig Stunden in der Woche, fünf mehr als noch im April. Klingt jetzt nicht nach arbeitsbelastender Steigerung, eher nach rollatorengerechtem Anstieg, fühlt sich nach Tag eins aber nach drei Doppelschichten in sauerstoffarmer, reizüberfluteter Umgebung an.<br />
Dr. Schmotzen gefällt die erweiterte Spielzeit im Kindergarten, trotzdem sitzen während der Rückfahrt zwei geplättete, stumme Feierabendpersönlichkeiten im Auto. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>When Philip dies</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 16:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fzerozero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="382" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-25-um-16.31.02-640x382.png" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Bildschirmfoto 2012-04-25 um 16.31.02" title="Bildschirmfoto 2012-04-25 um 16.31.02" /></p>Elisabeth Kübler-Ross hat das Sterben erforscht und fünf Phasen entdeckt: Denial, Anger, Bargaining, Depression, Acceptance. Philip Gould stirbt und weiß es und ist frei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="382" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-25-um-16.31.02-640x382.png" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Bildschirmfoto 2012-04-25 um 16.31.02" title="Bildschirmfoto 2012-04-25 um 16.31.02" /></p><p>Elisabeth Kübler-Ross hat das Sterben erforscht und fünf Phasen entdeckt: Denial, Anger, Bargaining, Depression, Acceptance.<br />
Philip Gould stirbt und weiß es und ist frei.</p>
<p><iframe width="580" height="326" src="http://www.youtube.com/embed/S2eUw0CUuMc?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>gefotot</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 18:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fzerozero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[»oh ja! oh! das foto da tenn ich. da hab ich so detan als wenn ich schlafe. da hat der papa, da hat der papa, da hat der papa mich defotot.«]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9427" rel="attachment wp-att-9427"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/DSCF1905_3.jpg" alt="" title="DSCF1905_3" width="1100" height="618" class="alignnone size-full wp-image-9427" /></a></p>
<p>»oh ja! oh! das foto da tenn ich. da hab ich so detan als wenn ich schlafe. da hat der papa, da hat der papa, da hat der papa mich defotot.«</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der illustrierte Tag XV</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 17:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fzerozero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0208-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0208" title="IMG_0208" /></p>Der Tag beginnt mit einem außerhäusigen Frühstück in professionellem Milieu. Der Kellner macht auf sich aufmerksam, als er statt eines bestellten Croissants für Dr. Schmotzen einen Toast Costa bringt. Drei Olivensandwiches und einen Haufen Salat in der Mitte. Das Kind blickt ihn entgeistert an und fragt, wo der Plunderteiganteil sei. Der Kellner sieht seinen Fehler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0208-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0208" title="IMG_0208" /></p><p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9365" rel="attachment wp-att-9365"><img class="alignnone size-full wp-image-9365" title="IMG_0199" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0199.jpg" alt="" width="800" height="800" /></a><br />
Der Tag beginnt mit einem außerhäusigen Frühstück in professionellem Milieu. Der Kellner macht auf sich aufmerksam, als er statt eines bestellten Croissants für Dr. Schmotzen einen Toast Costa bringt. Drei Olivensandwiches und einen Haufen Salat in der Mitte. Das Kind blickt ihn entgeistert an und fragt, wo der Plunderteiganteil sei. Der Kellner sieht seinen Fehler ein und schenkt uns das ausgewogene Mahl. In der Zwischenzeit sind alle Croissants an umliegende Gäste vergeben. Ich bekomme doppeltes Frühstück, Dr. Schmotzen keins.</p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9366" rel="attachment wp-att-9366"><img class="alignnone size-full wp-image-9366" title="IMG_0201" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0201.jpg" alt="" width="800" height="800" /></a><br />
Wir betreten Boden anarchischer, kolonialisierter und floraliebender Menschen. Kleingartensiedlungen sind wunderbar. Campingplätze grausen mich, sobald Holz- oder Steinhäuser im Spiel sind, finde ich urlaubskonnotative Zweitwohnsitze gut.</p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9367" rel="attachment wp-att-9367"><img class="alignnone size-full wp-image-9367" title="IMG_0200" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0200.jpg" alt="" width="800" height="800" /></a><br />
Direkt neben der Laube wohnen Wölfe. Vielleicht habe ich diesen Sommer Lust auf einen Nervenzusammenbruch. Ich werden zuerst ins <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gqP2o62sZMs" target="_blank">Kino</a> gehen und dann im Kleingarten zelten. Das wird abgefahren.</p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9368" rel="attachment wp-att-9368"><img class="alignnone size-full wp-image-9368" title="IMG_0202" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0202.jpg" alt="" width="800" height="800" /></a><br />
Ich war wieder eine <a href="http://limitofcontrol.de/?p=9305" target="_blank">Waldarbeiterin</a>. Im Waldboden drin habe ich einen Topf im Bauernmalereistyle gefunden. Der war voll mit verschimmeltem Schmodder, da hab ich den natürlich mitgenommen. Vielleicht pflanz ich was rein oder schmeiß ihn weg. Zur Not schenk ich ihn Dr. Schmotzen, die braucht sowas immer.<br />
Bei der diesmaligen Waldarbeit gab es nur einen Motorsägenführer. Der hat gerade seine Lizenz bekommen und legte großen Wert auf die Einhaltung der Waldarbeiterhierarchie. Er hat mir direkt verboten, in letzter Sekunde vor umfallenden Bäumen wegzuspringen und dabei den Luftzug der zischenden Zweige im Gesicht zu spüren. Ich musste mich immer mindestens dreihundert Meter entfernt von der laufenden Säge aufhalten und durfte dem erlegten Holz erst dann näherkommen, wenn er militärisch »Maschinentätigkeit aus!« rief. Der trug einen Helm mit Visier und Sicherheitsschuhe.</p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9369" rel="attachment wp-att-9369"><img class="alignnone size-full wp-image-9369" title="IMG_0207" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0207.jpg" alt="" width="800" height="800" /></a><br />
Irre seit Tagen in Replay von Benjamin Stein umher, kann mich nicht orientieren. Wenn Du an einem schmalen hundertsiebzig-Seiten Buch einen ganzen April lang liest, ist es wahrscheinlich, dass Du handlungsmäßig nicht so viel mitbekommst. Frage mich, ob es an Replay liegt, dass ich so lange dafür brauche oder an meinem Zeitmanagement. Entscheide mich für ersteres.</p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9412" rel="attachment wp-att-9412"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0208.jpg" alt="" title="IMG_0208" width="800" height="800" class="alignnone size-full wp-image-9412" /></a><br />
Sonntagabendliches Reinigungsritual. Erst Baden mit Haarewaschen, dann Kämmen, Maniküre und Pediküre bei einer Folge Siebenstein.</p>
<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9413" rel="attachment wp-att-9413"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0209.jpg" alt="" title="IMG_0209" width="800" height="800" class="alignnone size-full wp-image-9413" /></a><br />
Pizzaparty mit Monsieur LeGimpsi und Dr. Schmotzen. </p>
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		<title>Arbeiten im Wald</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 20:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fzerozero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war ich fünf Stunden lang eine Waldarbeiterin. Ich habe Bäume getragen und auf Stapel gelegt, das hat schön geknackt und nach Harz gerochen. Monsieur LeGimpsi war mein Kollege. Die Männer mit den Motorsägen waren die Chefs, wir die Leute mit den Händen. Wir haben da mal so richtig aufgeräumt, im Wald, und Platz gemacht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://limitofcontrol.de/?attachment_id=9306" rel="attachment wp-att-9306"><img src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0194.jpg" alt="" title="IMG_0194" width="800" height="800" class="alignnone size-full wp-image-9306" /></a></p>
<p>Heute war ich fünf Stunden lang eine Waldarbeiterin. Ich habe Bäume getragen und auf Stapel gelegt, das hat schön geknackt und nach Harz gerochen.<br />
Monsieur LeGimpsi war mein Kollege. Die Männer mit den Motorsägen waren die Chefs, wir die Leute mit den Händen. Wir haben da mal so richtig aufgeräumt, im Wald, und Platz gemacht.<br />
Die Reihe alter Linden ließen wir stehen. Bald wird auf der gerodeten Fläche ein Radweg gebaut. Die radfahrenden Menschen werden zwischen dem See und einer Lindenallee entlangfahren. Sie werden nach links schauen und den Blick nicht abwenden können vom Wasser und Schwänen und Pferden und dann in den Graben fahren und von Lastkraftwagen übergesemmelt werden, so schön wirds.</p>
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		<title>Krank mit Kind</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 16:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fzerozero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0182-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0182" title="IMG_0182" /></p>Am Freitagabend ging ich ins Bett und war auf der Stelle krank. Eine massive Betonschicht lag auf mir mit Kerntemperatur von minus achtzehn bis zweiundvierzig Grad. Links in meinem Kopf befanden sich zwei Saiten, die irgendjemand alle paar Sekunden überspannte und wieder freiließ. Am Samstagmorgen fand Dr. Schmotzen ihre kranke Mutter eine halbe Minute lang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="640" height="640" src="http://limitofcontrol.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0182-640x640.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_0182" title="IMG_0182" /></p><p>Am Freitagabend ging ich ins Bett und war auf der Stelle krank. Eine massive Betonschicht lag auf mir mit Kerntemperatur von minus achtzehn bis zweiundvierzig Grad. Links in meinem Kopf befanden sich zwei Saiten, die irgendjemand alle paar Sekunden überspannte und wieder freiließ.<br />
Am Samstagmorgen fand Dr. Schmotzen ihre kranke Mutter eine halbe Minute lang interessant anzuschauen, dann war auch das Mitgefühl aufgebraucht und sie wollte frühstücken.<br />
Wie schaffen alleinerziehende Menschen es, krank zu sein? Wie halten sie bei dreitägiger Bettlägrigkeit ihr Kind ernährt, sauber, unterhalten?<br />
Dr. Schmotzen verbrachte zwei Nächte im Bett ihrer Oma und veranstaltete Schlafparties mit ihrer Tante, Monsieur LeGimpsi und sie räumten sehr gründlich ihr Zimmer auf, wir schauten viele Tierdokus, der Osterhase kam zwischendurch vorbei, jetzt bin ich wieder gesund.<br />
Es war das erste Mal in Dr. Schmotzens Leben, dass ich in meiner Hauptfunktion für sie ausfiel.<br />
Vor meiner Zeit mit Kind gondelte ich in aller Gemütlichkeit in Richtung Wohlbefinden, jetzt muss ich prozessoptimiert gesunden, grundkapitalistisch irgendwie. Das gefällt meinem reformpädagogischen Gemüt gar nicht.<br />
Das Gute an Feiertagssiechtum ist das antizyklische Konsumverhalten: Ich fahre jetzt in den Einkaufsladen und investiere in den Osterschokoladenschlussverkauf.</p>
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